Mit Beiträgen von Saskia Beranek, Dietrich Boschung, Claudia Jarzebowski, Julia Kloss-Weber, Marianne Koos, Eva-Maria Lehner, Laura Bravo López, Birgit Ulrike Münch, Benjamin Paul, Hole Rößler, Maurice Saß, Alberto Saviello, Martin Schieder, Daniel Zec und Mariana Zegianini.
Im Fokus des interdisziplinär ausgerichteten Tagungsbandes steht die Frage, inwiefern Porträts an der Identitätskonstitution des Selbst teilhaben und durch Porträtkulturen Identität nicht nur reproduziert, sondern konstruiert wird. Der Band richtet den Fokus insbesondere auf die Frage nach der Herausbildung kultureller und geschlechtlicher Identitäten und möchte diese Fragestellungen über Zeiträume und Kulturen hinweg beleuchten. Hiermit verbindet sich das Anliegen, über die longue durée, Kontinuitäten und Brüche von Porträtpraktiken in globaler, kulturvergleichender Perspektive nachzudenken. Mit dem Fokus auf den Themenkomplex Porträt und Identitätskonstruktion soll der lebendige Forschungsdiskurs zum Porträt um neue gesellschaftsrelevante Fragestellungen, Erkenntnisse und transkulturelle Perspektiven erweitert und der Blick für aktuelle Gegenwartsphänomene und -diskurse geschärft werden.

